Sturm/Orkan Xaver

Das für den 05. 12. 2013 in unserer Region zu erwartende Orkantief Xaver liess ähnliche Windgeschwindigkeiten befürchten wie der Orkan Christian vom 28. Oktober 2013 (Siehe Bericht unten: ARCONA im Orkan am 28. 10. 2013). Allerdings erkannte der Betrachter der Bodenluftdruckkarten, dass das neue Tief breitflächiger war und die Isobaren nicht so dicht beieinander lagen wie die Linien gleichen Luftdrucks beim letzten Orkan: Die absehbaren Windgeschwindigkeiten hätten demzufolge etwas geringer werden können.

Der Wind steigerte sich mit dem Beginn des Morgens von Süd 2 bis 3 auf Südwest 8 bis 10 mit Regen gegen Mittag. Dann drehte er weiter über West nach Nordwest und erreichte gegen 18:00 Uhr in Böen Windstärken von 10 bis über 11. Dennoch waren die Kräfte nicht so wuchtig und blitzartig heftig wie bei dem vorhergehenden Orkantief.

Insgesamt erlitt die ARCONA nicht die geringsten Schäden.

Volkstrauertag 2013

Kameraden der Marinekameradschaft Wilhelmshaven nahmen am 17. 11. 2013 an den Veranstaltungen der Stadt Wilhelmshaven zum Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt

  • am Gedenkgottesdienst in der Christus- und Garnisonkirche
  • an der Gedenkfeier im Stadttheater und
  • bei der Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof

teil.
Bei der Kranzniederlegung war die Marinekameradschaft Wilhelmshaven mit einer Fahnenabordnung und insgesamt 10 Kameraden vertreten.

ARCONA im Orkan am 28.10.2013

Sturm und Orkanböen waren von der „Wilhelmshavener Zeitung“ (WZ) und den Wetterdiensten für den Montag, 28. Oktober 2013, angekündigt worden.
Zitat aus der WZ desselben Tages bezüglich des „WESER-EMS-WETTERS“: „Deutsche Bucht, heute: Süd 5 bis 6, Südwest 9, schlechte Sicht, orkanartige Böen“. Schaute man sich dazu auf der Karte der WZ „Wetter in Europa“ die Isobaren an, kam man bei den Bereichen Englischer Kanal, Holland, Deutsche Bucht und Skagerrak zu dem Schluss, dass durchaus Sturm und Orkan zu erwarten waren, aber Orkanböen mit Urgewalt standen eigentlich noch nicht zur Diskussion. Erst die vermehrten Warnungen in den Medien im Laufe des Vormittages gaben dann doch Anlass zur Sorge – und der Blick auf das Barometer ließ ab 11 Uhr Ungemach erwarten: Es fiel plötzlich sichtbar schnell um 5 bis 6 Hektopascal.
Und gegen 12 Uhr mittags brachen dann heftigste, infernalische Orkanböen über Wilhelmshaven herein, die aus Südwest bis Westsüdwest über den Jadebusen, den Fliegerdeich, die Wiesbadenbrücke und den Bontekai auch über die ARCONA herfielen. Um 15 Uhr ebbte das Toben ab. Um es kurz zu machen: Keiner weiß, wie viele Stürme die ARCONA während ihrer Dienstzeit von 70 Jahren schon überstanden hat, aber diesen Orkan der wütendsten Art hat sie wieder einmal mit Bravour gemeistert. Minimale Schäden im Bereich des Grillstandes auf dem Sonnendeck waren die einzigen erkennbaren Blessuren, die wir am nächsten Morgen entdecken konnten. Die Gesamtheit ihrer Vertäuung einschließlich der Drahtseile hatte sie „bombenfest“ am Bontekai verharren lassen.
Fazit: Auch unter dem Aspekt ihrer uneingeschränkten „Orkantüchtigkeit“ darf sich unsere ARCONA ihren Gästen wie immer als absolut sicherer Ansteuerungspunkt und „Ankerplatz“ am Bontekai empfehlen.