Die Nacht, die die Seekriegsführung veränderte

Der „Eilath-Vorfall“ vom 21. Oktober 1967 und seine Folgen für die Bundesmarine

Am Abend des 21. Oktober 1967 patrouillierte der israelische Zerstörer INS Eilat vor der Küste von Port Said. Was zunächst wie ein Routineeinsatz nach dem Sechstagekrieg erschien, entwickelte sich zu einem Wendepunkt der Marinegeschichte. Zwei ägyptische Schnellboote der Komar-Klasse feuerten sowjetische Styx-Seezielflugkörper (P-15 Termit) auf den Zerstörer ab. Mehrere Treffer führten zum Untergang des Schiffes; 47 israelische Seeleute verloren ihr Leben.

Der israelische Zerstörer „INS Eilat“ (ex HMS Zealous). Quelle: Egypt Today / Sinking Eilat destroyer – 50 years on – EgyptToday

 

 

 

 

 

 

P-15 Termit (SS-N-2 Styx)
Sowjetischer Seezielflugkörper vom Typ P-15 Termit (NATO: SS-N-2 Styx). Quelle: Missile Defense Advocacy Alliance / P-15 Termit (SS-N-2 Styx)

Erstmals war ein Kriegsschiff durch Seezielflugkörper versenkt worden. Der „Eilath-Vorfall“ markierte den Übergang von der klassischen Artillerieseeschlacht zum Raketenzeitalter und zwang nahezu alle Marinen der Welt zu einem grundlegenden Umdenken – darunter auch die Bundesmarine. „Die Nacht, die die Seekriegsführung veränderte“ weiterlesen

Historisches Kalenderblatt – Der Angriff auf die französische Flotte bei Mers-el-Kébir

3. Juli 1940 – Der Angriff auf die französische Flotte bei Mers-el-Kébir
Eine der tragischsten Entscheidungen des Zweiten Weltkrieges

Am 3. Juli 1940 ereignete sich im algerischen Hafen Mers-el-Kébir, nahe Oran, ein dramatisches Kapitel der Seefahrtsgeschichte. Nur wenige Wochen nach der Kapitulation Frankreichs griff die britische Royal Navy ihren bisherigen Verbündeten an. Innerhalb weniger Minuten verloren fast 1.300 französische Seeleute ihr Leben – eine Tragödie, die bis heute zu den schmerzhaftesten Ereignissen der Marinegeschichte zählt.

Die Ausgangslage

Am 22. Juni 1940 hatte Frankreich mit dem Deutschen Reich einen Waffenstillstand geschlossen. Für die britische Regierung unter Premierminister Winston Churchill entstand damit eine gefährliche strategische Lage. Die französische Marine gehörte zu den stärksten der Welt. London befürchtete, dass moderne Schlachtschiffe, Kreuzer und Zerstörer unter deutschen Einfluss geraten und gegen Großbritannien eingesetzt werden könnten.
Obwohl der Waffenstillstandsvertrag vorsah, dass die französischen Kriegsschiffe unter französischer Kontrolle bleiben sollten, vertraute die britische Regierung diesen Zusicherungen nicht. Angesichts der drohenden Invasion der britischen Inseln entschied Churchill, jedes denkbare Risiko auszuschließen.

Operation „Catapult“

Unter dem Decknamen Operation „Catapult“ sollten französische Kriegsschiffe weltweit entweder übernommen, entwaffnet oder – falls erforderlich – zerstört werden.
Vor Mers-el-Kébir lief die britische Force H unter Admiral James Somerville auf. Dem französischen Verband unter Admiral Marcel-Bruno Gensoul wurde ein Ultimatum gestellt. Die französischen Schiffe sollten:
– sich der Royal Navy anschließen,
– in einen britischen Hafen überlaufen,
– in die Karibik oder in die USA auslaufen und dort entwaffnet werden
oder sich selbst versenken.

Die französische Führung lehnte diese Forderungen ab. Missverständnisse, mangelnde Kommunikation und gegenseitiges Misstrauen verschärften die Situation zusätzlich. „Historisches Kalenderblatt – Der Angriff auf die französische Flotte bei Mers-el-Kébir“ weiterlesen

Veranstaltungsplan 2026: Alle Termine auf einen Blick

Veranstaltung Datum Uhrzeit
Monatsversammlung 17. Juli 2026 19:00 Uhr
Monatsversammlung 14. August 2026 19:00 Uhr
Monatsversammlung 18. September 2026 19:00 Uhr
Oktoberfest 20. September 2026 11:30 Uhr
Monatsversammlung 16. Oktober 2026 19:00 Uhr
Backschinkenessen 8. November 2026 12:00 Uhr
Monatsversammlung 13. November 2026 19:00 Uhr
Volkstrauertag Kranzniederlegung 15. November 2026 vormittags
Weihnachtsfeier 18. Dezember 2026 17:00 Uhr

Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten. Die Mellum-Präsentation ersetzt die ursprüngliche Monatsversammlung am 15. Mai. Für die Weinprobe und die Exkursion nach Bremerhaven ist eine Anmeldung erforderlich (siehe Rundbrief).

Grünkohlessen, Spargelessen und Matjes-/Maischollenessen finden 2026 im Kleingartenverein Rüstringen statt.

Monatsversammlungen im Werner-Brune-Deck auf ARCONA (in Abhängigkeit der Verfügbarkeit der Räumlichkeit).