Shantychor der MK in Bad Orb begeistert gefeiert

Liebe Freunde des Shantychores

„“Shantychor der Marinekameradschaft in Bad Orb begeistert gefeiert““, so stand es in der Wilhelmshavener Zeitung zu lesen.““
Zu einem Kurkonzert reiste der Shantychor der Marinekameradschaft von 1894 Wilhelmshaven vom 26.09. bis 28.09.2016 mit seinen Angehörigen nach Bad Orb /Sessart. Nach einer fröhlichen und „feuchten“ Anreise  wurden wir  in Bad Orb aufs herzlichste von der Bürgermeisterin, vom Stadtverordnetenvorsteher und vom Präsidenten des dortigen Schützenvereins gegrüßt.Bei den Begrüßungsreden merkten wir schon deutlich eine gewisse Erwartungshaltung und so mancher wurde schon ein bischen unruhig.Diese Unruhe war aber nach dem hervorragenden Mittagessen wieder verflogen. Es sprang sofort der Funke der besonderen Gastfreundschaft über, Nach dem Beziehen der Hotelzimmer und einer kleine „Ruhepause erwartete uns dann eine besondere Überraschung. Um 19.00 Uhr gab sich der Nachtwächter von Bad Orb die Ehre und führte uns mit launigen Sprüchen durch die Stadt und Geschichte von Bad Orb. Dieser „Spaziergang“ dauerte erheblich länger als geplant, so dass die vorgesehene Brauereibesichtigung ausfallen mußte. So haben wir uns gleich dem Glas Bier zugewandt.

Der neue Tag stand dann im Zeichen des Kurkonzertes in der großen Konzerthalle. Zuvor haben wir jedoch auf Wunsch der Bürgermeisterin mit einigen Liedern von der Küste den dortigen berühmten Bauernmarkt eröffnen dürfen. Ein begeisterts Publikum hätte uns am liebsten schon dort aufgehalten, aber die entsprechenden Vorbereitungen in der Konzerthalle ließen dieses nicht zu. Über die sogenannte Generalprobe will ich hier keine großen Worte verlieren. Es klappte so gut wie gar nichts. Mies gelaunt und äußerst nachdenklich fuhren wir dann weiter zum gemeinsamen Mittagessen. Dieses war wieder so hervorragend, dass unsere Stimmung sich wieder sichtlich besserte. Um 19.00 Uhr dann unser großer Auftritt Um es vorweg zusagen: Es war der absolute Konzerthöhepunkt des Jahres 2014. Unter dem Beifall von ca 300 Zuhörern erklomm der Shantychor in seinen weißen Anzügen die Bühne und mit dem Lied „Blaue Jungs aus Wilhelmshaven“ eroberten wir sogleich die Herzen der Zuhörer. Ein Lied nach dem anderen wurde zu absoluten Gassenhauer. Das Kurkonzert entwickelte sich zum Wunschkonzert. Immer wieder neue Lieder und Zugabe,Zugaberufe ließen uns erst nach 2 Stunden und 45 Minuten das Konzert mit dem Lied „Dankeschön und Aufwiedersehn“ von der Bühne abtreten.(Vorgesehen waren 90 Minuten)  Glücklich, zufrieden und voller Stolz ein fehlerfreies Konzert abgeliefert zu haben machten wir anschließend noch die Nacht zum Tag. Wer will es uns verdenken. Alle vorherrige Anspannung war wie weg geblasen.
Am Tag unserer Rückreise gaben wir noch ein kleines Abschiedskonzert im Schützenhaus von Bad Orb. Auch hier wieder ein voller Erfolg.Alle vorgetragenen Lieder wurden vom Publikum begeistert angenommen. Es war schwierig ein Ende zu finden.

Der Shantychor hat die Stadt Wilhelmshaven und die Marinekameradschaft von 1894 Wilhelmshaven in Bad Orb wunderbar vertreten. Alle Chormitglieder sind auf das geleistete besonders stolz. Besonders beindruckt sind wir aber über einen Satz der Bürgermeisterin in ihrer Abschiesrede:  Bitte kommen Sie 2015  wieder nach Bad Orb.!!!!!!

Begrüßungsansprache Bordfest

Guten Abend meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freunde und Gäste,
liebe Kameradinnen und Kameraden der Marinekameradschaft Wilhelmshaven v.1894 e.V.!

Im Namen des Vorstands der Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V. heiße ich Sie zu unserem „Bordfest“ im Gorch-Fock-Haus sehr herzlich willkommen.
Die MK Wilhelmshaven feiert in diesem Jahr ihr 120-jähriges Bestehen und begeht zugleich den 30-jährigen Jahrestag der ARCONA im Besitz der MK WHV.

Ich begrüße Sie und Euch alle sehr herzlich und freue mich, dass Sie und Ihr unserer Einladung gefolgt seid.

Besonders begrüße ich
– unser Stadtoberhaupt, Herrn Oberbürgermeister Andreas Wagner und Sie, liebe Frau Ursula Glaser als Vorsitzende des Rates der Stadt Wilhelmshaven,

– für die Marine begrüße ich sehr herzlich Herrn KzS Frank Vehoff, den Standortältesten Wilhelmshavens,

– den Präsidenten des Deutschen Marinebundes, Herrn Karl Heid und den Leiter des Landesverbandes Nordsee, Herrn Dr. Joachim Bopp kann ich heute wegen anderer Verpflichtungen leider nicht begrüßen.
Beide haben in Ihren jeweiligen schriftlichen Grußworten der Marinekameradschaft Dank und Anerkennung ausgesprochen und Grüße an Sie und Euch übermittelt.

Besonders begrüße ich einige unserer Ehrenmitglieder, die es sich nicht haben nehmen lassen, trotz hohen Alters, an diesem “Bordfest“ teilzunehmen.
Ich begrüße ganz herzlich Frau Helga Behrends, Frau Hannelore Behrens, die Kameraden Rolf Behrens, Ludwig Brinker und Augustinus Vornhusen, darüber hinaus langjährige ehemalige Vorstandsmitglieder unserer MK, die Kameraden Jürgen Spiegel, Friedrich Hofrage und Rolf Behrens.

Ich begrüße aus dem LV-Nordsee des DMB die Vorsitzenden der MK Horumersiel und der MK Lingen sowie der ehemaligen Bordgemeinschaft Segelschulschiff Gorch-Fock Peter Jacobs und als Vertreter der Seemannsmission, Herrn Godehard Ohmes.

Ich begrüße 3 Damen vom WSSV sowie persönliche Gäste aus dem Harz, dem Solling und aus Wilhelmshaven.

Selbstverständlich begrüße ich auch unseren Shantychor, dem ich an dieser Stelle meinen besonderen Dank aussprechen möchte für zahlreiche Auftritte in nah und fern
und vor ihren jeweiligen Auftritten auch unsere Hausband Melodiemix aus Hilden im Rheinland sowie die Tanzgruppe vom Centro Cultural Hispanico aus Wilhelmshaven.

Sehr geehrte Damen und Herren !

120 Jahre sind seit der Gründung des ersten Marinevereins in Wilhelmshaven, „Prinz Adalbert von Preußen“ vergangen. Es gibt in Wilhelmshaven nur sehr wenige Vereine, deren Gründungsjahr so lange zurückliegt und die heutzutage immer noch bestehen.
Ich möchte Ihnen und Euch im Zeitraffer eine Rückblick geben und mir wichtige erscheinende Daten, Ereignisse und auch Persönlichkeiten nennen.

3 Jahre nach Gründung des Deutschen Marinebundes im Juni 1891 in Kiel folgte die Gründung des Marinevereins „Prinz Adalbert“ in Wilhelmshaven am 14. August 1894.
Daneben bestanden oder sind aus diesem ersten Verein hervorgegangen unter anderen die Kameradschaften „Graf Baudissin“, „Bant“, „Rüstringen“ und der „U-Bootsverein von 1913“.

Alle diese Vereine, denen Kameraden aller Dienstgrade angehörten, hatten sich gebildet, um die Kameradschaft und das Borderlebnis zu pflegen und die Begriffe Seegeltung und Tradition weiterzutragen, ein Anliegen, das auch heute im Deutschen Marinebund seinen Ausdruck findet.

Im August 1897 fand erstmals ein Abgeordnetentag des DMB hier in Wilhelmshaven statt, der vom Marineverein „Prinz Adalbert“ ausgerichtet wurde. Ein zweiter AO-Tag folgte 1923.

Die Chronik der MK WHV aus dem Jahre 1969, aus der ich im Folgenden auszugsweise zitiere, kann nur lückenhaft sein, da die Unterlagen zum großen Teil in den letzten Kriegsjahren des 2.Weltkriegs verloren gegangen sind.
Von 1945 bis zum Jahre 1952 ruhte das Vereinsleben durch das Verbot der Militärregierung. Am 04. März 1952 wurde die MK WHV wieder gegründet. Kameradschaftsführer wurde Karl Beutz, einer seiner Stellvertreter wurde Walter Frank.

Mit der Gründung der MK WHV von 1894 wurde die langjährige Tradition der alten Marine-vereine der Jadestadt wiederaufgenommen.

Am 31. Mai 1952 trat die MK WHV erstmals nach dem 2.Weltkrieg wieder an die Öffent-lichkeit. Dieser Tag ist in die Marinegeschichte als Gedenktag der Seeschlacht vor dem Skagerrak eingegangen. So wurden an diesem Tage unter großer Beteiligung der Bevölkerung Kränze auf dem Ehrenfriedhof in Wilhelmshaven niedergelegt.

Um auch der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges ehrenvoll zu gedenken, entschloss man sich, den 31. Mai künftig als Marine-Gedenktag zu begehen. Viele Jahre wurde diese Tradition gepflegt.

Ein Jahr später, am 30. Mai 1953 wurde der Deutsche Marinebund aus der Taufe gehoben. Der Vorsitzende der MK WHV, Karl Beutz wurde Vize-Präsident des DMB. Walter Frank wurde neuer Vorsitzender der MK WHV v. 1894.
An dem großen Marinetreffen 1953, gleichzeitig dem 1.Abgeordnetentag nach der Wiedergründung des DMB nach dem 2.Weltkrieg, das aus Anlass der 100 Jahr-Feier der Stadt Wilhelmshaven, in WHV stattfand, nahmen ca. 20 Tsd. ehemalige Marineangehörige teil.

1954 wurde erstmalig der „Marinegedenk- und Skagerraktag“ mit dem Großen Zapfenstreich auf dem Adalbertplatz begangen unter Beteiligung v. 25 Tsd. Menschen, die der feierlichen Musik bei Fackelschein andächtig lauschten und das Deutschland-Lied ergriffen mitsangen.

Im 0ktober desselben Jahres feierte die MK in allen Räumen des „Schützenhofes“ ein Bordfest, das einen derartigen Zuspruch durch die Bevölkerung erfuhr, dass der Saal polizeilich geschlossen werden musste.
So die Dokumentation der MK WHV aus dem Jahre 1969, die aus Anlass der 75-Jahrfeier der MK WHV geschrieben wurde.
Dieses Jubiläum wurde u.a. mit einem Festakt im Stadttheater und einem Bordfest hier im Gorch Fock Haus begangen und gefeiert.

Weitere AO-Tage in Wilhelmshaven sollten nach 1953 folgen, zunächst 1963, dann 1978, 1991 und 2003, 50 Jahre nach Wiedergründung des DMB nach dem 2.Weltkrieg mit einem Festakt in der Stadthalle in Anwesenheit der gesamten Admiralität der Bundesmarine und einem bisher letzten feierlichen Zapfenstreich hier in Wilhelmshaven auf dem Rathausplatz. Unser Kamerad KzS a.D. Michael Kämpf führte damals den Deutschen Marinebund als Präsident und unser Kamerad Rolf Behrens wurde nach jahrelanger Tätigkeit als Vizepräsident feierlich aus seinem Amte verabschiedet.

10 Jahre danach wurde unsere MK auf Wunsch des Präsidiums des DMB gebeten, den AO-Tag im Jahre 2013 erneut in Wilhelmshaven durchzuführen. Es war uns eine Freude und Ehre zugleich, diesem Wunsche der DMB-Spitze und dem Auftrag der Delegierten nachzukommen.

Die Häufigkeit dieser Treffen in unserer Stadt unterstreicht – wie ich meine – in bemerkens-werter Weise die besondere Bedeutung Wilhelmshavens als größtem Marinestandort der Deutschen Marine und als Standort der größten Marinekameradschaft Deutschlands im Deutschen Marinebund.

Ein Meilenstein in der Geschichte der MK WHV erinnert uns an das Jahr 1984.
Stichwort ARCONA:
Das 1982 von der Bundesmarine außer Dienst gestellte Wohnschiff ARCONA sollte verschrottet werden. Es kam jedoch anders.

Die MK WHV stellte über den DMB den Antrag, das Schiff zur Nutzung und Pflege zu übernehmen. Nach einer Reihe von Übernahmegesprächen, die der damalige Vorsitzende der MK WHV, Kamerad Manfred Kaluza mit dem Oberbürgermeister und dem Stadtdirektor Wilhelmshavens sowie dem DMB führte, nach der arbeitsintensiven Errichtung der Steganlage und vieler vorbereitender Arbeiten der MK-Mitglieder, die unser Kamerad Manfred Schmitz in der „Flüstertüte“, Ausgabe 166 eindrucksvoll beschreibt, war es am 14. August 1984 soweit:
In einer feierlichen Stunde konnte Manfred Kaluza die ARCONA übernehmen und „Flagge und Wimpel“ setzen lassen.
Den damaligen Verantwortlichen und Aktiven gilt heute unser aller Dank.

Um die Jahrtausendwende war die ARCONA in „schwieriges Fahrwasser“ geraten. Es waren damals mein Vorgänger als Vorsitzender, „Aki“ Schulze und Kam. Jürgen Spiegel als Schatzmeister, die die ARCONA wieder in „ruhige Gewässer“ zurückführten.

Seit 30 Jahren liegt unsere „alte Lady“ nunmehr an Ihrem angestammten Liegeplatz im Großen Hafen und dient uns – auf wirtschaftlicher Basis – als schwimmendes Vereinsheim und als Begegnungsstätte für Angehörige der Deutschen Marine, für Mitglieder des Deutschen Marinebundes sowie als Unterkunft für maritim interessierte Bürgerinnen und Bürger unseres Landes und darüber hinaus.

Die ARCONA lag im Laufe der Jahre mehrfach zur Instandhaltung im Marinearsenal und zuletzt 2006 in der Neuen Jadewerft. Die Werner-Brune-Stiftung hat uns dabei sehr gut unterstützt. Spätestens 2016 ist eine weitere Werftliegezeit erforderlich, um in erster Linie das Unterwasserschiff prüfen zu lassen.
Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen ehrenamtlichen tätigen Mitgliedern, die in all den Jahren viel Zeit und Arbeit investiert haben, ARCONA zu erhalten.
Diese Bereitschaft wird auch in der Zukunft notwendig sein. Und denken Sie bitte daran: Auch durch Spenden können Sie uns bei dem Erhalt der ARCONA unterstützen und auch durch Mitgliedschaft in der Marinekameradschaft Wilhelmshaven.

Insgesamt betrachten wir – die MK WHV – es als unser übergeordnetes Ziel, unseren Mitgliedern, unseren Freunden und Gästen, die ARCONA so lange wie möglich als historisches Schiff und Attraktion am Bontekai zu präsentieren.
ARCONA ist zweifellos in all den Jahren zu einem festen Bestandteil des Hafenbildes geworden. … und so soll es auch für einige weitere Jahre bleiben.

Ich danke Ihnen und wünsche allen einen schönen Abend.

Horst J. Tschöpe
Vorsitzender der MK Wilhelmshaven v. 1894 e.V.

Bordfest am 30.08.2014

Pünktlich mit 6 Glasen (19 Uhr) wurde das Bordfest der Marinekameradschaft Wilhelmshaven von 1894 e.V. eröffnet. Sie hatte anlässlich ihres 120-jährigen Bestehens und des 30-jährigen Besitzes ihres Heim- und Wohnschiffes „Arcona“ ihre Mitglieder und Gäste ins Gorch-Fock-Haus eingeladen.
Der Shantychor stimmte die Anwesenden mit dem Lied „Blaue Jungs aus Wilhelmshaven“ auf den Abend ein. Der Vorsitzende Horst Joachim („Jogy“) Tschöpe konnte als Ehrengäste den Oberbürgermeister der Stadt Andreas Wagner und den Standortältesten Kapitän zur See Frank Vehoff, Vertreter des Rates und Vereine sowie die Ehrenmitglieder, die Mitglieder und den Shantychor und alle Angehörigen willkommen heißen.
Dann ging er auf die 120-jährige Geschichte der Marinekameradschaft ein, die 1894 mit der Gründung des Marinevereins „Prinz Adalbert von Preußen“ begann. Schon 1897 wurde ein erster Abgeordnetentag des 1891 gegründe- ten Marienbundes in Wilhelmshaven abgehalten wie später auch.
Nachdem die Militärregierung das Verbot nach dem 2. Weltkrieg aufgehoben hatte, wurde die MK 1952 wiedergegründet. Am 31. Mai 1954 wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung der Skagerrak-Schlacht von 1916 mit einem Großen Zapfenstreich gedacht. Mehrere AO-Tage des DMB wurden danach immer wieder in der Jadestadt abgehalten, der letzte im Jahr 2013, was einerseits die Verbundenheit der Stadt mit der Marine unterstreicht und andererseits die Bedeutung als mitgliederstärkste MK im DMB hervorhebt.
Die Übernahme des außer Dienst gestellten Wohnschiffes „Arcona“ war ein weiterer Höhepunkt im Vereinsleben und stellte zugleich für die Mitglieder eine ständige Herausforderung dar zur Pflege und Erhaltung des Schiffes. Das ist bisher gut gelungen und wird wohl auch in Zukunft noch so sein. Die „Arcona“ bietet in den 22 Kammern 52 Personen Übernachtungsmöglich- keiten, was von maritim interessierten Gästen aus allen Bundesländern und darüber hinaus genutzt wird.
Oberbürgermeister Andreas Wagner erinnerte in seinem Grußwort an die Be-deutung der Traditionspflege durch die MK für die Stadt. Er selbst fühle sich der Marine als Reserveoffizier und durch seinen Großvater gleichen Namens, auch Marineoffizier, sehr verbunden und überreichte im Namen der Stadt ein sogenanntes „Flachgeschenk“.
Kapitän zur See Frank Vehoff wies in seiner Ansprache auf die Bedeutung der Marinekameradschaft als Mittler zwischen Marine, der Bevölkerung und maritim begeisterten Gästen aus dem Binnenland durch die „Arcona“ als Quartier und Ausgangspunkt für Besuche hin. Die Sicherung der Seewege, gewährleistet durch die Marine, für den Transport von Gütern im Ex- und Import, macht den Wohlstand unseres Landes aus. Das sei noch viel zu wenig im Bewusstsein der Bevölkerung vorhanden.
Ein besonderer Gruß wurde von Hans-Werner Kneusels aus Bad Lauterberg im Harz überbracht, der früher als Funkmaat und Fernmeldeabschnittsleiter auf dem Schnellboot S62 „Falke“ fuhr, als Jogy Kommandant war. Friedrich Hofrage führte in bewährter Weise mit seiner Ansage durch das Programm des Abends. In diesem Verlauf sorgte der Shantychor mit weiteren Auftritten, zum Teil mit Vorsänger Harro Scheel, für gute Stimmung. Als besonderer Höhepunkt trat die Gruppe „Centro Cultural Hispanico“ mit feurigen Flamencotänzen auf. Die Küche des Gorch-Fock-Hauses glänzte mit einem hervorragenden kalten und warmen Büfett sowie einer Dessert- und Käseauswahl, was auch regen Zuspruch fand. Für die Tanzwilligen sorgte das Duo „Melodiemix“, unserer „Hausband“ von der „Arcona“, für schmissige Musik aus den 60-er bis 90-er Jahren. Die letzten Gäste verließen erst nach Mitternacht den Festsaal.

Dank an alle, die zum guten Gelingen des Bordfestes beigetragen haben.