Besuch der Kavernenanlage Etzel

Seit einigen Jahren gibt es die Kavernen in der Gemeinde Etzel / Friedeburg, ganz in unserer Nähe. Sie wurden geschaffen, um „Bundesölreserven“ für Krisenfälle zu lagern. Heute führt die >IVG Caverns GmbH< die Gesamtanlage. Ihr Kerngeschäft „ist die Errichtung von Kavernen zur Lagerung von Öl und Erdgas sowie deren Betrieb und Vermietung. Mieter der Kavernen sind namhafte Unternehmen der Energiebranche und staatliche Erdölbevorratungsorganisationen. In Etzel lagert unter anderem ein Teil der Bundesrohölreserve.“ In der vergangenen Zeit wurde in unserer Region zum Teil sehr kontrovers über diese Anlage diskutiert; es wurde auch protestiert und bis heute bestehen Vorbehalte gegen diese Öl- und Gas-Lagerstätte. Sicherlich besteht auch bei uns selbst ein gewisses >Wissensdefizit

Die MK besucht deswegen das Info-Zentrum der Kavernenanlage in Etzel, um dort unmittelbare aktuelle Informationen in Form einer Präsentation zu erhalten. Der Besuch findet am Dienstag, den 14.02.2012, statt,

14.15 Uhr: Eintreffen vor Ort an der Info-Box der IVG. Transport in eigener Regie.
Die Info-Box der IVG liegt an der B436 zwischen Sande und Friedburg und ist kaum zu verfehlen – Wegweiser >Südeingang II< beachten. Parkplätze direkt an der Info-Box.
14.30 Uhr: Beginn der Präsentation
Dauer ( je nach Fragen ) ca. 1,5 Std.
Die Präsentation ist kostenlos.

‼ Aus Kapazitätsgründen der Info-Box beträgt die max. Gruppenstärke 25 Personen. Sollte die Teilnehmerzahl größer sein, muss eine zweite Gruppe zu einem anderen Termin gebildet werden ( wird bei Bedarf festgelegt )

Im Anschluss an die Veranstaltung der IVG treffen sich die Teilnehmer im Hof Café >Grashaus Horsten< zu Kaffee und Kuchen etc. – natürlich bezahlt hier jeder selbst. Das Hof Café liegt ebenfalls an der B436 zwischen Neustadtgödens und Horsten und ist gut ausgeschildert.

Anmeldungen ab sofort bei
Michael Kämpf, Tel: 04461-80271, Email: >s.m.kaempf@t-online>
Letzter Termin 31.12.11. – verlängert bis 15.01.2012 !!!!

Die Gruppenzusammensetzung erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen.
Damen und Herren herzlich willkommen.

Fahrt nach Dannenfels

Vom 21. bis 24.Oktober 2011 reiste unser Shantychor, verstärkt durch weitere Mitglieder der Marinekameradschaft Wilhelmshaven, auf Einladung des örtlichen Musikvereins nach Dannenfels. Der interessierte Leser wird sich fragen, wo liegt denn Dannenfels und was haben wir mit dem dortigen Musikverein zu tun ? Also: Dannenfels liegt ca. 600 km von Wilhelmshaven entfernt in der Pfalz, nahe der Städte Mainz, Mannheim, Worms und Kaiserslautern. Seit vielen Jahren verbindet eine gelebte Freundschaft den örtlichen Musikverein mit der Marinekameradschaft Wilhelmshaven.

Zur Teilnahme an den Feierlichkeiten des 40-jährigen Bestehens des Musikvereins Dannenfels traten am frühen Morgen des 21.Oktober 2011 die ca. 50 Mitreisenden von Wilhelmshaven aus per Bus die lange Reise an. In Vechta gab es den ersten Zwischenstopp. Ein reichhaltiges Frühstück stärkte die Busbesatzung und machte uns für die Weiterfahrt fit. Gegen Mittag gab es auf einem Rastplatz heiße Würstchen auf Toast, die von unserem Shantyman Heinz-Günther Suhren in der Küche des Busses zubereitet wurden. Die schon recht gute Stimmung der Passagiere konnte auf der Weiterfahrt durch Reichung geistiger Getränke noch gesteigert werden.

Gegen 16:00 Uhr erreichten wir unser exzellentes Hotel „Bastenhaus“ in der Nähe von Dannenfels. Nach dem Einchecken und Frischmachen ging es dann uniformiert im DMB-Anzug zum Festkommers des Musikvereins sowie des gemischten Chores. Hier konnten wir die Qualitäten der Musiker genießen. Tolle Musikstücke sowie fetzige Marsch- und Polka-Melodien zeigten das hohe Können des Musikvereins sowie des Chores. Die vielen runden Ehrungen (10-, 20-, 30- bzw. 40-jährige Zugehörigkeiten) bewiesen, dass viele der Musiker bereits jahrzehntelang dem schönen Hobby frönten, dass ganze Familien mit Eltern und Kindern Mitglieder der Vereine sind und dass die ca. 900 Einwohner von Dannenfels eine lebendige Gemeinschaft pflegen. Mit vielen neuen und schönen Eindrücken konnte anschließend der erste Tag in der hoteleigenen Bar abgeschlossen werden.

Nach dem Genuss des reichhaltigen Frühstückbuffets am Samstag fuhren wir in die ca. 10 km entfernte Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden. Hier erfuhren wir etwas über die ca. 1300 Jahre alte Geschichte der Stadt, die heute aus 8000 Einwohnern besteht. Die mittelalterlichen und barocken Gebäude, die Stadtmauer mit dem grauen Turm, das Hochzeitszimmer, der Apothekerturm, die ehemalige Orangerie, das Schloss und nicht zuletzt die Paulskirche, in der im Jahre 1778 Mozart auf der Orgel spielte, prägen das Bild dieser rheinland-pfälzischen Kleinstadt. Anschließend ging es mit dem Bus weiter auf den Donnersberg, das mit 687 m höchste Bergmassiv der Pfalz. Auf dem ca. einstündigen Spaziergang zum höchsten Punkt des Berges genossen wir Fauna und Flora und die Frisches des Waldes.

Der Samstagabend wurde im ersten Abschnitt durch den Musikverein Dannenfels und im zweiten Abschnitt durch unseren Shantychor gestaltet. War schon der erste Teil ein Genuss für unsere Augen und Ohren, so krönte der Auftritt des Shantychores die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des Musikvereins Dannenfels. Romantische Shantys, stimmungsvolle maritime Melodien mit Schunkel- und Mitsing-Begeisterung wurden gekrönt durch unser Lied „Sierra Madre“, bei welchem – im wahrsten Sinne des Wortes – der Saal tobte. Nur nach dem Singen mehrerer Zugaben konnten unsere Shantymen die Bühne – unter dem raumfüllenden Beifall der Gäste – verlassen. Ohne überheblich zu klingen möchte ich sagen: In Dannenfels haben wir einen sehr positiven bleibenden Eindruck hinterlassen. Dies bestätigte uns auch der Leiter des Musikvereins, Alexander Könen, der sagte, dass unser Auftritt der Höhepunkt des Jahres 2011 in Dannenfels war.

Der Sonntag war gekennzeichnet durch eine romantische Fahrt entlang der Deutschen Weinstraße mit Ziel Hambacher Schloss, ca. 60 km von Dannenfels entfernt. Dort angekommen zeigte uns der mit einem sehr umfangreichen Wissen ausgestattete Schlossführer das äußere und innere des Bauwerks und erläuterte uns die wechselvolle Geschichte des Schlosses, welches aufgrund des 1832 durchgeführten Hambacher Festes noch heute als Symbol der deutschen Demokratiebewegung gilt. Nach Dannenfels zurückgekehrt, genossen wir den Abend mit einem schönen Essen und einer Probe mit Weinen der Region.

Montagmorgen erfreuten wir uns leider letztmalig am reichhaltigen Frühstücksbuffet im Hotel Bastenhaus, bevor dann – nach dem Verstauen von Ausrüstung und Koffern – die Heimfahrt angetreten werden konnte. Diese nutzten viele der Mitreisenden für eine wohltuende Erholungsphase. Nach einer Stärkung – wiederum mit Würstchen auf Toast – erreichten wir in den frühen Abendstunden unsere Heimatstadt. Eine schöne und interessante Fahrt mit bleibenden Erinnerungen ging zu Ende.

Text und Fotos: Joachim Frerichs

Übergabe Modell Zerstörer Bayern

 

Unter der Bezeichnung „zerstörer-bayern-oldies“ (eigene HP) haben sich 174 Bordangehörige aus der Zeit 1965 (Indienststellung) bis 1970 (Werftliegezeit in Hamburg) zusammengefunden. In Wilhelmshaven wurden die ersten Treffen dieser Gruppe gefeiert. Als Unterkunft diente die ARCONA.

Lutz Bürgel hat das Modell „Zerstörer BAYERN“ nach Bildern angefertigt und suchte nach einer angemessenen „Bleibe“ für das Modell. Das ist nun mit der Übergabe an die MK Wilhelmshaven v. 1894 e.V am 18.11.2011 erfolgt.

Auf dem Bild von links Jogy Tschöpe, Lutz Unger, Lutz Bürgel (der Modellbauer), Gerd Leder, Günter Bossen, Rüdiger Bernoteit , Wolfgang Pöstges, Uwe Strecker und Bernd Jäger.

Rüdiger Bernoteit