Jahreshauptversammlung am 29.03.2016

Mit 6 Glasen eröffnete unser Vorsitzender Jogy Tschöpe pünktlich die Versammlung der 51 stimmberechtigten Mitglieder unserer Marinekameradschaft.

Vorab wurden Kam. Hans-Joachim Wendt für 60-jährige und Kam. Werner Neumann für 10-jährige Mitgliedschaft geehrt. Als Neuaufnahmen wurden Kam. Hans Doege und Kam. Peter Winzen genannt.

Nach dem offiziellen Beginn wurde der hochbetagten Mitglieder, die seit der letzten JHV verstorben waren, mit einer Schweigeminute gedacht. Es waren Elfriede Neumann, Norbert Eyhorn, Else Kümmel, Helmut Gomolka und Josef Tietz.

Sodann wurde die ordnungsgemäße Einberufung der JHV und die Beschluss-fähigkeit – erforderlich 1/5tel (= 44) von 220 Mitgliedern – festgestellt.

Beim folgenden Jahresbericht des Vorsitzenden wurde die Mitgliederentwick- lung dargestellt und die Veranstaltungen des Jahreskreises 2015/16 genannt. Hervorgehoben wurden die Tagesfahrt ins Alte Land, die Reisen des Shantychores nach Berlin und Hannover, das Shantychor-Jubiläum und Shantychor-Festival in Bant, das WadJ und der JadeWeserPort-Cup, sowie Vortragsabende von Karl-Heinz Schulze, die Krimi-Lesung von Frau C. Franke, der Vortrag über den Ambulanten Hospizdienst von Frau G. Hoch und ein Gottesdienst auf der ARCONA mit Pastorin Stalling von der Banter Kirche. Ferner wurden die Teilnahmen am AO-Tag des DMB in München, an der Herbsttagung des LV-Nordsee, das Grünkohl-, Spargel- und Backschinkenessen und die Weihnachtsfeier erwähnt.

Weiterhin informierte der Vorsitzende über eine Zusammenfassung von Kam. Norbert Lehmann von durchgeführten Arbeiten des Technik- und Seemännischen Bereiches der ARCONA bei Hinweis auf die noch durchzuführenden Maßnahmen. So wurden u. a. neue Pumpen für die Heizungsanlage eingebaut, der Austausch eines defekten Wasserboilers und Sanitäreinrichtungen bewerkstelligt. In Eigenleistung wurden Farb- und Elektroarbeiten durchgeführt. Ferner wurde die Keimfreiheit des Frischwassers durch das Staatliche Gesundheitsamt Wilhelmshaven im Mai 2015 festgestellt.

Weil die ARCONA auch in Zukunft unser schwimmendes Vereinsheim und Wohnschiff für Übernachtungsgäste bleiben soll, ist eine Werftliegezeit in der besucherfreien Zeit im Herbst vorgesehen, u. a. mit dem Ziel, die Schwimmfähigkeit der ARCONA festzustellen und zu dokumentieren. Dazu wurde Herr Dipl.-Ing. Becker als Sachverständiger zu einem Gespräch im Februar auf die ARCONA eingeladen. Seine Prognose war positiv, so dass die sogenannte „Schwimmfähigkeitsbescheinigung“, eine Art TÜV-Plakette, für weitere zehn Jahre für das Schiff sehr wahrscheinlich sei.

Als nächstes legte Kam. Helmut Neuser (Schatzmeister ARCONA) seinen Kassenbericht vor. Er stellte eine positive Entwicklung fest, dank der guten Auslastung durch Übernachtungsgäste, so dass die vor uns liegende Werftzeit durch die Rücklagen und Einnahmen finanziell eingeplant werden können. In seiner Prognose ist auch danach noch eine „hübsche“ Summe vorhanden.

Der Schatzmeister (MK) Kam. Lutz-Peter Unger konnte auch von einem erfreulichen Kontostand berichten, trotz einer geringen Minderung zum Vorjahr. Die Darstellung auf der Projektionswand war dazu sehr anschaulich.

Für die Kassenprüfung trug Kam. Reinhard Eiben seinen Bericht vor. Dieser bescheinigte den beiden Schatzmeistern die ordnungsgemäße und vorbildliche Kassenführung ohne jegliche Mängel. Deshalb empfahlen die Kassenprüfer, die Entlastung zu erteilen.

Bei der Aussprache zu den Kassenberichten stellte Kam. Rolf Behrens die Frage nach der Rechtmäßigkeit der hohen GEZ-Forderung auf die monatliche Rundfunkgebühr. Kam. Neuser erklärte dazu, dass man sich in 2015 mit Zuhilfenahme eines Rechtsbeistands (Kam. H.-J- Heine) auf eine Zahlung nach der Auslastung unseres Heimschiffes geeinigt habe, sie beträgt € 70/Quartal. Kam. Heine empfahl, dies nicht weiter anzufechten. Seine Bemühungen waren für die MK kostenfrei.

Kam. Jürgen Spiegel dankte im Namen der anwesenden Mitglieder dem Vorsitzenden und den Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und stellte den Antrag auf Entlastung des gesamten Vorstands, was dann mit 43 Stimmen (einstimmig) erfolgte.

Nach kurzer Pause führte der Stellvertretende Vorsitzende, Kam. Uwe Strecker, souverän die anstehenden Wahlen durch. Zuvor gab er bekannt, welche Posten zur Wahl anstünden. Die Wahlen erfolgten per Handzeichen.

Das Ergebnis:

  • 1. Vorsitzender Horst J. Tschöpe (wiedergewählt)
  • Schatzmeister Arcona Helmut Neuser (wiedergewählt)
  • Stv. Schriftführer Michael Eberlein (neu)
  • Beisitzer Shantychor Erwin Oldenettel (wiedergewählt)
  • Beisitzer Technik Uwe Gückler (wiedergewählt)
  • Kassenprüfer Rudolf Drechsler (neu)
  • Ersatzkassenprüfer Franz Emedi (neu)

Kam. Gückler und Emedi wurden in Abwesenheit gewählt, die schriftliche Ein-verständniserklärungen lagen vor.

Kam. Jogy Tschöpe dankte den Gewählten für ihre Bereitschaft zur Vorstandsarbeit.

Da keine Anträge zu JHV vorlagen, gab zum Schluss der wiederge-wählte Vorsitzende eine Vorschau auf die Aktivitäten im laufenden Jahr.

Unter dem Punkt Verschiedenes bedankte sich Kam. Oldenettel bei den Ehefrauen/Lebenspartnerinnen der Shantymen, die bei den 70 Auftritten und 40 Chorproben auf ihren Liebsten verzichten müssen und dies geduldig ertragen. Der Chor habe keine Nachwuchssorgen trotz der Ausfälle wegen Krankheit. Als Höhepunkte nannte er die Auftritte in der Blumenhalle in Wiesmoor, das 2.Shantychor-Festival in Bant und die Fahrt nach Bad Orb. – Waltraud Miklis bedankte sich in diesem Zusammenhang beim Shantyman Sigi, der ihren Sohn Michael zu den Proben und Auftritten abhole.

Anmerkung: Der Parkplatz vor der ARCONA ist gebührenpflichtig: 1€/Tag.

Um 21.18 h bedankte sich der Vorsitzende bei den Mitgliedern und wünschte für die Zukunft alles Gute, vor allem stabile Gesundheit sowie aktive Beteili-gung an der Vereinsarbeit und schloss damit die JHV 2016.

Neues vom Shantychor / Juni 2016

Wenn sich zwei Bekannte nach längerer Zeit treffen, so gibt es meistens dann zwei Fragen:

1. Wie gehts?
2. Was gibt es Neues?
Das trifft auch auf den Shantychor der Marinekameradschaft zu!

Zu Frage eins: Unserem Chor und den Mitgliedern geht es durchweg sehr gut. Wir haben nach wie vor viel Spaß an unseren Auftritten und an den Übungsabenden. Das Arbeitspensum ist allerdings sehr hoch angesetzt, da wir in diesem Jahr mit Auftritten sehr gefordert sind. Es liegen derzeit so viele Anfragen vor, so daß unser Chorleiter schon einige Termine an andere Chöre weiterleiten mußte. Wir waren einfach nicht mehr in der Lage alle Wünsche zu erfüllen. Es kommt schon teilweise zu doppelten Auftritten am Tag und daß ist schon sehr schwer zu verarbeiten. Unser Anspruch ist die immer wieder zu ereichende hohe Qalität und alles life ohne weitere technische unterstützung. Die bisherigen kleinen und großen Auftritte haben wir wie immer mit großer Leidenschaft und Freude dem Publikum vorgetragen. Ob kleiner Empfang oder große Veranstaltung, unser Anspruch ist immer der Gleiche. Freude den Menschen zu bereiten und die Marinekameradschaft gut vertreten.

Zu Frage zwei: Viel Neues gibt es derzeit nicht zu berichten. Die großen Höhepunkte des Jahres 2016 kommen nun auf uns zu. Besonders zu erwähnen sind dabei folgende Veranstaltungen: Wocheende an der Jade, Shantyfestival Carolinensiel, Shantyfestival WHV-Bant, Labskausessen-Eröffnung, Heringstage Hooksiel, Kurkonzert Bad Soden, Bad Orb, Shantyfestival Varel.
Ganz besondere Höhepunkt werden undere Auftritte in der Blumenhalle von Wiesmor sein. Dort werden wir bei vier maritimen Heimatabenden im Program vertreten sein. Mit welchen Stars und Sternchen wir dann gemeinsam auf der Bühne stehen werden hat uns der Veranstalter bisher noch nicht mitgeteilt. Wir freuen uns jedenfalls riesig auf diese Aufgabe. Bitte dabei die Veröffentlichungen in Funk und Presse beachten.

So, das wars wieder einmal.

Neues vom Shantychor / März 2016

Liebe Freunde,

erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dieses traf und trifft auch auf den Shantychor zu.Eigentlich wollten wir uns ganz in Ruhe auf die Konzertsaison 2016 vorbereiten, aber dann überrollten uns schon die ersten Auftrittstermine für die Monate Januar, Februar und März. Es sind natürlich noch nicht die ganz großen Auftritte, aber unser Anspruch ist immer wieder die Perfektion. So heißt es dann auch immer wieder das entsprechende Konzert zu üben und zu üben. Ganz besonders stolz waren wir auf die Einladung der Stadt Wilhelmshaven. Der Shantychor der Marinekameradschaft übernahm die musikalische Gestaltung des Neujahrempfangs. Vor einem großen zahlreichen Puplikum,(Oberbürgermeister, Ratsherrn, Gästen aus dem Umland, Unternehmern und Bürgern der Stadt Wilhelmshaven) haben wir unser Können mit passenden Liedern bewiesen. Unser Auftritt war für die Marinekameradschaft und für uns als Chor ein großer Erfolg. Nach den Zugaben erheiterte dann unser Chorleiter noch einmal das anwesende Puplikum mit folgenden Sätzen:

Wenn sie jetzt noch nicht genug von uns haben, dann können sie uns heute abend in der REHA-Klinik besuchen! Großes Gelächter im Saal und es folgte gleich die Richtigstellung: Gemeint war unser musikalisches Konzert am gleichen Abend.

Für das Konzertjahr 2016 liegen bereits bis zum Monat Dezember eine ganze Menge Auftrittsanfragen, aber auch bereits feste Konzerttermine vor. Der Shantychor wird allso im gesamten Jahr in Wilhelmshaven und der Umgebung sehr präsent sein.

Ganz besonders freuen wir uns auf die Einladungen zur Teinahme an mehreren Shantyfestvalls und auf unsere bevorstehende Konzertreise nach Bad Soden und Bad Orb.

Etwas ganz besonderes und das macht uns sehr stolz, gibt es auch noch zu berichten:

Bei einem unserer vielen Konzerte in der Nordseepassage ist ein Vertreter einer Konzertagentur auf uns aufmerksam geworden. Er war von uns so begeistert, daß er uns nunmehr für vier Konzertveranstaltungen in der Wiesmoorer Blumenhalle mit Stars und Sternchen verpflichtet hat. Für uns allso eine neue große Herausforderung und eine große Chance.

Viel viel Arbeit wartet also auf uns, aber mit Spaß und Freude an der maritimen Musik, vor allem aber mit der notwendigen Kameradschaft werden wir uns den Herausforderungen gemeinsam stellen. Wie heißt es doch?:

Packen wir es gemeinsam an!

Mit musikalischen Grüßen

Reinhard Eiben